Hockenheim, 09. November 2008
Am Samstag gegen Mittag machten wir uns mit unserem Wohnwagen auf den Weg zum Hockenheimring. Es war das Abschlussrennen des NAVC's. Wie zu befürchten gab es auf dem Weg dahin mehrere Baustellen. So mussten wir einen 18Km Umweg in Kauf nehmen. Das war uns aber egal. Die ganze Familie freute sich schließlich schon darauf. Es sollte ein schönes und vor allem gemütliches Wochenende geben. Der Wetterbericht meldete ein regenfreies Wochenende.
Gegen 14:00 Uhr waren wir dann endlich angekommen. Einige unserer Belegschaft warteten schon auf dem Parkplatz auf uns. Wie immer war es eine herzliche Begrüßung. Leider konnten wir noch nicht ins Fahrerlager, da der DASV noch am Fahren war.
Hermann Klingel unser 1. Vorstand hatte mit ein paar anderen Fahrern im Voraus eine Box für uns gemietet. Wir bekamen Box Nummer 41 zugeteilt. Sie liegt ziemlich vorne am Eingang des Fahrerlagers.
Im Laufe des Tages konnten wir dann noch viele bekannte Gesichter begrüßen und willkommen heißen. Wir haben in all den Jahren viele Freunde dazu gewonnen. Seit wir Mitglied im Club sind ist das Freundschaftsverhältnis noch intensiver geworden. Wir sind wie eine große Familie. Einige der Fahrer kennen wir schon von früher, da wir auch schon mit der Sickinger Funkerrunde Streckenposten gemacht haben.
In der Zwischenzeit war es auch schon düster geworden. Dann gegen 16:30 Uhr war es dann soweit. Wir konnten uns ins Fahrerlager begeben. Die Renner und das dazu gehörige Equipment wurde in die Boxengasse gefahren. Einrichten war angesagt.
Die technische Fahrzeugabnahme war dann am Abend und am nächsten Tag. Sie wurde von Ralf Rogge vorgenommen.
Gegen Abend kam dann noch Besuch von den Herfordern. Sie waren zuvor auf einem 50. Geburtstag. Da sie in näherer Umgebung waren, beschlossen sie vorbei zu kommen.
Das freie Training begann schon früh am Sonntagmorgen. Jeder der Fahrer hatte 30 Minuten zeit sich und sein Auto auf die Strecke einzustimmen. In den darauf folgenden 30min Zeittraining konnten dann letzte Veränderungen an den Fahrzeugen vorgenommen werden.
Wie uns mitgeteilt wurde sollte es Stephanies Abschlussfahrt geben, was sehr zum Bedauern war, denn sie ist wirklich ein Talent. Auch für Günter Schütz lief es nicht so gut. Sein Getriebe ging kaputt. Stefan Jesse hatte vor der Veranstaltung noch an seinem Auto gebastelt. Er hatte einen anderen Motor ins Auto gesetzt und am Anfang lief es nicht so wie er wollte und wie es sollte. Viel schrauben und testen war angesagt. Auch Torsten aus der Vorderpfalz musste am Auto noch schrauben. Schuld war der 5. Gang. Für den Lauf wurden sie aber rechtzeitig fertig.
Nach einem Zwischenfall im 1. Lauf rief Joseph Limmer (Leiter der Sportabteilung) alle Fahrer zusammen. Er erklärte ihnen dass sobald die gelbe beziehungsweise die rote Flagge gezeigt wird, diese einzuhalten sind und das überholen verboten sei.
Gegen 16:40 Uhr sollte der letzte Lauf beginnen. Leider fing es kurz vorher etwas an zu regnen und in letzter Sekunde wurden die Reifen gewechselt. Das Rennen ging los und es war wie immer aufregend.
Die Atmosphäre der letzten zwei Tage war sehr schön. Es war wie immer ein gelungenes Wochenende (bis auf ein Paar Beulen).
Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr.
Viele Grüße, Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.
Silke Löffler (MSC Westpfalz)
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Stand: 10. Mai 2009