Müllenbachschleife, 17. Oktober 2009


17.10.2009, wir fahren zum legendären Nürburgring. Morgens 7:30 Uhr irgendwo in Deutschland. Ein blaues Wohnmobil mit geladenem Rennwagen hält knatternderweise vor meiner Haustür. Familie Schütze lädt ein, für zum im Kreis zu fahren. Dank der Anreise auf einem Samstag ist die Fahrt sehr kurzweilig. Somit treffen wir gegen Mittag am Ort des Geschehens ein. Ab jetzt heißt es für alle Beteiligten warten, warten, warten und viel Geduld beweisen. Um 16:00 Uhr wurde zur Fahrerbesprechung geladen, welche Hermann mit einem Donnerschlag eröffnete (Witz). Die Gasanlage an seinem Wohnmobil hatte wohl eine kleine Fehlfunktion. Mit kaltem Hintern haben wir die weitere Prozedur mit einer schönen Tasse Glühwein überbrückt und ein weiteres Mal unsere eigene Geduld auf die Probe gestellt. Endlich, der erste Motor wird gezündet und wie an der Perlenkette aufgereiht, stellen sich alle Boliden auf zum freien Training. Ab jetzt war es weder langweilig noch kalt. Ein Warmduscher im Feld konnte, bedingt durch einen Heizlüfter, auf ein vorgewärmtes Auto zurückgreifen. (Wer das wohl gewesen ist? –Anm. d. Red.-)

Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Training, Rennen, Rennen. Was im Hellen begann, endete in völliger Dunkelheit. Und für einige Kollegen, die nur ein paar Kerzen vorne auf die Stoßstange gestellt hatten, kam die Erkenntnis, dass die Nacht doch ziemlich dunkel ist. Trotz einer Lichtleistung von 500Watt, war des Hermanns Zielflagge nur schwer zu erkennen. Fast hätte die Nürburgring GmbH dem Treiben ein vorzeitiges Ende gesetzt. Nur dem Verhandlungsgeschick von Hermann ist es zu verdanken, dass wir bis in die Dunkelheit fahren durften. Die Nürburgring GmbH hat sich auf den Deal eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Die Disziplin der Teilnehmer war vorbildlich. Nur eng anliegende Helme konnten ein größeres Freudenstrahlen der Fahrer verhindern. Und wie so oft im Leben kommt das Beste zum Schluss. Mit einer kuscheligen Siegerehrung und sehr geselliger Runde fand der Tag einen krönenden Abschluss. Einen großen Dank an unsere Freunde von der Funktruppe und dem ganzen Team um Hermann Klingel.

Kein Tag zum vergessen, nur schöne Erinnerungen bleiben.

 

Tschüß sagen

Melissa und Rambo


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Stand: 19. Oktober 2009