Oschersleben, 12. Oktober 2009


Los ging es auf  in den nahen Osten am Samstagmittag nach unserem gemeinsamen Frühstück. Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite. Es war kalt und regnerisch und selbstredend mussten wir bevor wir überhaupt richtig da waren beim Italiener was essen gehen.

Direkt im Anschluss kamen wir zu der neuen Erkenntnis, dass die Damen die im Osten auf der Straße arbeiten, sehr aggressiv ihrem Job nachgingen. Es reichte ihnen nicht zu warten bis mal ein Kunde anhielt, sondern sie haben die Initiative selbst ergriffen und uns schlicht und einfach gestoppt. Stefan Jesse musste dann für die Dienstleistung gleich bar vor Ort 25 Euro bezahlen, die Laserpistole war da wirklich unbestechlich.

Nachdem wir bei der Einfahrt in die Motorsportarena Oschersleben beim Wachmann am Tor uns dann erstmal überlegen mussten zu welcher der an diesem Tag stattfindenden Veranstaltung wir überhaupt gekommen waren, konnten wir dann wenig später die bekannten Gesichter begrüßen, ganz vorne weg natürlich der Rocky, der wie immer seinen Pokal schon in der Hand hatte.

Die Show begann, als wir dann Stefans neues 3 Meter mal 6 Meter Zelt aufgebaut haben, es gab viele Neider und noch mehr fachmännische Meinungen wie der Aufbau richtig wäre. Schlussendlich stand das Zelt dann irgendwann doch noch und wir konnten zum gemütlichen Teil übergehen. Am nächsten Tag waren wir dann Zuschauer vieler schöner älterer Renner unter anderem einem ganzen Rudel von kleinen Fiat 500 und 600 die flink um die Strecke wieselten.

Leider war dieser Renntag dann noch von einem Überschlag eines wunderschönen Manta A überschattet, bei dem Gott sei Dank nur das Blech gelitten hatte nicht aber der Fahrer, der unverletzt blieb.

Im Tagesverlauf konnten wir dann noch diverse Jacken und andere Bekleidung dem wärme bzw. Nässetest unterziehen.

Und dann kam endlich der lang ersehnte Renntag, der Montag. Wie beim NAVC üblich hatten wir unsere Zeitfenster in denen unsere Trainings und Rennläufen stattfanden.

Nachdem einer der Teilnehmer die Strecke mit einer langen Ölspur dekoriert hatte und die folgende  Beseitigung eine Menge Zeit verschlungen hatte, blieb für die beiden Rennläufe leider nur noch Zeit für jeweils 5 Runden. Trotzdem hatten natürlich alle Fahrer noch die Möglichkeit sich  in packenden Zweikämpfen zu messen, am Ende stand dann Christian Bert vom (natürlich) MSC Westpfalz ganz oben auf dem Treppchen! Nach der Siegerehrung in der NAVC Box bei der alle Fahrer noch mal als Helden gehuldigt wurden,  machten wir uns auf die doch noch recht lange Heimreise.

 

Bis bald

Schnitzel (MSC Westpfalz)


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Stand: 21. Oktober 2009