RSM Lauf in Most am 24. Mai 2010


Am Samstagmorgen machten wir uns aus der Pfalz auf den Weg in Richtung Tschechien. Nach stundenlanger Fahrt erblickten wir am späten Nachmittag die Hochhäuser von Most. Aber auch die Tribünen der Rennstrecke fielen uns direkt ins Auge und wir wussten, hier sind wir richtig. Die Strecke war noch bis Sonntagmittag von einer anderen Veranstaltung belegt. Das hieß wir mussten noch bis dahin auf dem Parkplatz vor dem Motodrom ausharren.

Der Rest der MSC Truppe campierte noch in Deutschland und traf im großen Konvoi dann Sonntagnachmittag auf dem Parkplatz ein. Dieser füllte sich inzwischen auch allmählich mit zahlreichen anderen Fahrern des NAVC. Alle warteten bis es nun endlich auf das Gelände ging. Um 17 Uhr war es dann soweit. Die Schranken wurden uns geöffnet und alles setzte sich in Bewegung Richtung Fahrerlager. Dort angekommen suchte sich jeder sein Plätzchen und freute sich nun gleich den Grill anschmeißen zu können. Andere mussten wiederum  noch auf ihren Parkeinweiser warten, welcher schon einen schönen Standplatz ausgespäht hatte. Nicht war Herr Rogge…. ;-) Als nun alle ihren Platz gefunden hatten, klang der Abend mit Leckereien und gemütlichem Beisammensein auch schon allmählich aus.

Am Montag um 09 Uhr ging es dann voller Vorfreude zum freien Training. Für viele der Fahrer war die Strecke noch Neuland. Aber nach dem Training stand den meisten die Begeisterung ins Gesicht geschrieben. Man freute sich schon jetzt auf die beiden Rennläufe. Doch erst mal ging es noch zur Fahrerbesprechung und ins Zeittraining.

Um 14 Uhr war es endlich soweit. Bei strahlendem Sonnenschein und 25 ° fiel der Startschuss für den ersten Lauf. Das Feld von schätzungsweise 30 – 35 Fahrzeugen setzte sich in Bewegung. Den Zuschauern wurde so manch spannender Zweikampf geboten. Und es machte großen Spaß das Rennen zu verfolgen. Das Feld wurde von Paul Walczok in seinem Porsche 997 GT angeführt. Dieser legte einen tadellosen Start/Ziel Sieg hin. Auch für die Fahrer des MSC verlief der erste Lauf zufriedenstellend. Selbst Stefan Jesse schaffte trotz großer Bedenken die 10 Runden bis ins Ziel. Glück für all diejenigen, die doch keine Wette abgeschlossen hatten….Aber auch im restlichen Feld gab es kaum Ausfälle und der zweite Lauf konnte getrost kommen. Doch bis dahin vergingen noch ein paar Stündchen.

Während die einen die lange Mittagspause in der Sonne genossen, lief ein Fahrer nervös das Fahrerlager auf und ab. Er wartete auf den großen Regen, dieser war doch eigentlich schon für morgens angesagt. Nach zahlreichen Stoßgebeten zum Wettergott, wurde sein Wunsch wohl doch erhört. Zwei Stunden vor dem zweiten Lauf, zog der große Regen übers Land. Während die einen schnell alles ins trockene brachten, führte der junge Mann ein Freudetänzchen auf. Denn bei Regen, das brachte die Vergangenheit schon mit sich, werden die Karten noch einmal ganz neu gemischt.  Die einen hofften das es doch noch aufhört zu regnen, andere eben nicht. Und da es ganz und gar nicht mehr nach sonne aussah, war Reifenwechsel angesagt.

Um 17.30 Uhr begann dann der zweite Lauf. Der Himmel hatte noch immer die Schleusen geöffnet. Hoffentlich geht auch dieses Mal alles gut. Es war wieder spannend wie immer. Und die Karten wurden wirklich neu gemischt. Während die einen damit beschäftig waren, ihre PS auf der Straße zu halten und somit ihre Position verloren, schafften sich andere im Feld immer weiter nach vorne. Somit wurde den Zuschauern auch dieses mal  wieder viel geboten.  Und auch im zweiten Lauf gab es nur ein oder zwei technische Ausfälle. Im Fahrerlager angekommen, hieß es nun Autos aufladen, alles einpacken und auf die Siegerehrung warten.

Unserem  Regengott (wie man ihn in Internen Kreisen nennt), gelang es vor lauter grinsen kaum den Helm vom Kopf zu nehmen. Sein Kommentar war nur, hab ich es euch nicht gleich gesagt, es regnet noch….

Pünktlich um 18.30 Uhr begann die Siegerehrung in der NAVC Box. Es war für alle in Wertung gekommenen Fahrer ein ausgefallener Pokal bereit gestellt  und von Marietta Limmer überreicht. Joseph Limmer bedankte sich auch im Namen seines Teams noch einmal bei allen Fahrern für ihr diszipliniertes fahren. Dieses führte unter anderem zu so einer gelungenen Veranstaltung.

Auch für mich war dieses Wochenende und die Veranstaltung rund um gelungen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Rennen das MSC in Wüschheim.

 

Eure Annika vom MSC Westpfalz


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Stand: 26. Mai 2010