RSM Lauf in Groß Dölln am 21./22. August 2010


Aufgepasst und hingeguckt, hier kommt der Bericht.

Nach langer ereignisloser Anreise kamen wir auf das wunderschöne Gelände des ehemaligen russischen Militärflughafens in Groß Dölln. Nach Passkontrolle und Grenzübertritt fanden wir ein schönes Plätzchen im Fahrerlager, wo wir alle zusammenstehen konnten. Der Freitag Abend wurde mit Grillen und gemütlichem Beisammensein verbracht.

Der Samstag gestaltete sich etwas langwierig. Das freie Training und das Zeittraining lagen sehr weit auseinander. Die Strecke ist jedoch sehr anspruchsvoll und kurvenreich. Eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine. Alle Fahrer über 80kg hatten Probleme mit dem Sauerstoffgehalt im Cockpit. Am Abend wurde der Ziehsohn von Christian Bert (unser Rocky) an das Team Schütze/Kamphowe weitergereicht. Im nüchternen Zustand betrachtet, war das wohl ein echter Fehleinkauf (Zitat R. Schütze). Interessenten können sich gerne im Gästebuch melden, Rocky sucht ein neues Zuhause und das ablösefrei. Zur Belustigung aller ließ Rambo des abends eine Gewürzgurke leuchten und Michl verwöhnte mit einer tollen Lasershow und guter (lauter) Musik.

Das sonntägliche Warmup lief für alle unsere Fahrer ohne Probleme. Gerade für den Stefan Jesse, der hatte nämlich seine Reifen geschont und ist erst gar nicht rausgefahren. Das erste Rennen setzte sich aus den kleinen und Serienklassen zusammen. Bis auf eine kleine Delle im Auto von Michl lief das Rennen sehr vernünftig. Für unsere Fahrer vom MSC Westpfalz eine erfolgreiche Geschichte. Stefan Jesse gewinnt seine Klasse vor Thorsten Schulz und Michl belegt Platz 5. Das Rennen der großen Klasse wurde von Christian Bert angeführt und gewonnen, Rambo fährt den blauen Herforder Pils-Kadett auf Platz 2.

Nach einer weiteren langatmigen Mittagspause folgte der 2. Renndurchlauf, der ohne weitere größere Überraschungen verlief. Nur der Michael Zechner verbesserte sich noch auf Platz 4. Insgesamt haben alle MSC-Fahrer also sehr erfolgreich und zufriedenstellend abgeschnitten.

Nach der Siegerehrung verließen die Meisten jedoch fluchtartig das Gelände, was aber nur an dem zum Teil immens langen Rückweg lag. Sehr lobenswert möchten wir noch das über alle Tage vorherrschende herrliche Sommerwetter erwähnen und insbesondere die hervorragenden Sanitäreinrichtungen (mit Duschen!!!!), die stets sauber gehalten wurden von einer sehr pflichtbewussten Putzfrau. Auch danke dafür und die Meinung der Fahrer ging einhellig dahin, nächstes Jahr ein weiteres Mal in Groß Dölln anzugreifen.

Servus, bis zum 19. September in Metz, mit einem hoffentlich größeren Teilnehmerfeld.

 

P.S. Dieser Bericht ist eine Gemeinschaftsproduktion aller MSC-Mitglieder, die in Groß Dölln mitgewirkt haben


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Stand: 26. August 2010