16. Oktober 2010 - Nürburgring (Müllenbachschleife)


Am Freitagnachmittag ging es für uns auf zum Nürburgring, wo unser MSC Westpfalz e.V. im NAVC am Samstag, dem 16. Oktober 2010 auf der Müllenbachschleife des Nürburgrings den 7. Lauf zur Deutschen Amateur Rundstreckenmeisterschaft ausrichten durfte.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit endlich am Ziel angekommen wurden wir auch schon ganz herzlich, aber auch eigentlich wie immer, von allen begrüßt. Nach dem obligatorischen Begrüßungsbierchen freuten wir uns auch alle schon auf das große gemeinsame Abendmenü, das uns unser Heiko wieder zauberte. Anschließend verabschiedeten sich auch schon die ersten wieder um ausgeruht und konzentriert den kommenden Renntag in Angriff zu nehmen.

Beim Aufwachen gab es für den ein oder anderen bereits ein böses Erwachen. "Die Straßen sind nass!" Irgendjemand hatte wohl kurz vor dem Schlafengehen noch einen Regentanz aufgeführt... Somit war allen klar, dass falls es nicht aus unerklärlichen Gründen zeitnah abtrocknen würde die Regenreifen angesagt sind. Dazu sei eines gesagt: "Des einen Freud, des andern Leid."

Nach dem Einzug in die Bewegungszone und dem absolvieren der Papier- und technischen Abnahme startete auch schon bald die Fahrerbesprechung, bei der der MSC Westpfalz 51 Teilnehmer begrüßen durfte. Dabei erhielten alle Fahrer bereits belegte Brötchen zum Frühstück. Außerdem bekamen die Fahrer wichtige Infos zum Ablauf der Veranstaltung. Unter anderem bekamen sie den geänderten Ablauf mit der Staffeleinteilung dargestellt. Danach ging es auch schon auf die Strecke zum freien Training. Wie in den Rennläufen wurde bereits hier in den einzelnen Staffeln gefahren. Dazu bildeten die Klassen 1-6 die Staffel 1, die Klassen 7 und 9 die Staffel 2 und die Klassen 8 und 10 die Staffel 3. Durch diese Aufteilung konnten wir einen gefahrlosen und nicht zu überfüllten Rennverlauf gewährleisten. Im freien Training selbst mussten sich alle Fahrer zuerst einmal auf die Witterungsverhältnisse einstellen. Den einen gelang dies von Beginn an sehr gut, andere hatten mit der nassen Piste und dem dazugehörigen PS-Boliden zu kämpfen, was teilweise schief ging und das Resultat ein Platz neben der Strecke im Kiesbett war.

Das Zeittraining konnte jeder noch einmal nutzen um sich mit den schwierigen Streckenbedingungen besser zurecht zu finden. Hier ging es hier nicht um Fahrpraxis sondern um die besten Zeiten. Von daher war hier bereits echtes Renntempo zu sehen und zu spüren. So manche Fliehkräfte wurden auch hier wieder einmal unterschätzt, jedoch verlief auch das Zeittraining zum Glück aller Teilnehmer und Verantwortlichen ohne einen nennenswerten Zwischenfall.

Nach dem Training verwöhnten dann die MSC - Damen mit heißer Gulaschsuppe, heißen Würstchen, belegten Brötchen, Glühwein, sowie Kaffee und Kuchen. Hierfür nochmals ein Dankeschön an alle Mädels die dabei geholfen haben.

Nun folgten die beiden Rennläufe. Voller Hoffnung auf unfallfreie Rennen starteten die einzelnen Staffeln nacheinander. Hierbei gab es viele packende Duelle, die allesamt fair und sportlich ausgetragen wurden. An dieser Stelle sei gesagt, dass es keinen renntypischen Unfall in Folge eines Zweikampfes gegeben hat. Das zeigt noch einmal die große Kameradschaft, die unterhalb aller Fahrer auf der Rundstrecke besteht. Auch hier ein Lob! Mich freut das immer wieder und stolz darauf dabei zu sein.

Wie bereits in der Vergangenheit vom MSC Westpfalz begonnen kamen nach den Rennen auch wieder unsere Jungfahrer an die Reihe. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren bekamen beim Jugendfahren die Möglichkeit erste Fahrkenntnisse zu erlangen aber auch das vorhandene Auszubauen. Aus diesem Grund bildeten wir 2 Gruppen. Die "Anfänger", die ihre ersten Gehversuche in einem Auto machten und die "Fortgeschrittenen", die teilweise ganz schön routiniert und clever auf der Strecke unterwegs waren. Ich denke, dass unsere 9 Jugendlichen so viel Spaß beim Fahren gehabt haben wie wir beim zusehen und staunen. 

Danke an alle freiwilligen Helfer, die mit dazu beigetragen haben, dass eine solche Veranstaltung von einem so jungem Verein durchgeführt werden konnte.

 

Auf ein baldiges Wiedersehen in Hockenheim

Christian Rübel vom MSC Westpfalz


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Stand: 19. Oktober 2010